Inhaltsbereich: Die Geschichte
Wie kam es zum "Postzylinder"?
Vor über vierzig Jahren wurden in den Stiegenhäusern vermehrt Sprechanalagen eingebaut. Durch ein Gesetz, welches Hausbesorger nicht mehr verpflichtete tagsüber im Haus anwesend zu sein, wurde die Postzustellung zu einem Problem.
Die Lösung war schnell gefunden. Aus dem "Z-Zylinder" (der Hauptzylinder in den Hausbrieffachanlagen) wurde ein elektrischer Schlüsselschalter gemacht, welcher die Türe öffnet. Der Haken an der Sache war jedoch: Den Schlüssel hatte nur die Post. Für den Einbau und den Service benötigte der Elektriker auch einen Schlüssel.
Als Lösung brachte die Franz Geisberger & Söhne GesmbH das BG-Torsprechstellenschloss auf den Markt. Mit dem BG-Testschlüssel kann das Schloss an der Torsprechstelle geöffnet werden, nicht aber die Briefkästen. Der Postzusteller hat mit seinem Schlüssel weiterhin Zutritt.
Innerhalb der nächsten Jahren wurde ein Großteil der Stiegenhäuser in Wien mit dem BG-Torsprechstellenschloss ausgestattet. Doch der Schlüssel wurde immer beliebter und so entstand das Problem.

